Pressemitteilung

Erfolgreicher Vorort-Termin mit Stadtverwaltung: Stadt wird Planung in Angriff nehmen und vorab in einem ersten Schritt vorhandene Pfade nordseitig für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern.

LITTENWEILER-WALDSEE. Die Situation am Dreisamuferweg zwischen Nepomukbrücke und Brunnensteg muss nach Ãœberzeugung der CDU Littenweiler-Waldsee aus Sicht der Fußgängerinnen und Fußgänger dringend verbessert werden, da sich dieser Weg zur „Radwegvorrangroute Nr. 1“ entwickelt hat. Die aufgebrachten Symbole und Randmarkierungen geben dem Radfahrer verstärkt das Gefühl, hier auf einem nur dem Radverkehr gewidmeten Radweg zu sein. Nach wie vor sei dieser südliche Dreisamuferweg aber auch für Fußgänger notwendig. Es komme immer wieder zu beengten Situationen und unfallträchtigen Situationen.
Möglichkeiten zur Verbesserung dieser Situation erörterte die CDU Littenweiler-Waldsee mit den Stadträten Klaus Schüle und Martin Kotterer, dem Ebneter Ortsvorsteher Bernhard Sänger, dem Bürgervereinsvorsitzenden Franz Zeiser sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Littenweiler und Ebnet mit dem Leiter des Garten- und Tiefbauamtes Frank Uekermann und Radwegplaner Hendrik Schmitt-Nagel vor Ort. Klaus Schüle und Martin Kotterer berichteten von zahlreichen Gesprächen besorgter Fußgänger, die den Weg von der Kapplerstraße in Höhe Zenlinweg zur Dreisam gehen wollen, kaum Ausweichmöglichkeit haben und so den gemeinsamen Geh-/Radweg auf der Südseite nutzen müssen. Eine Ideallösung zur Verbesserung des kritischen Zustandes, so die Stadträte, wäre in einem ersten Schritt der Bau eines getrennten Gehweges zwischen Brunnensteg und Schlossbrücke.
Der Leiter des Tiefbauamtes Frank Uekermann sagte, der Ausbau des Dreisamuferweges sei auch für die Stadtverwaltung ein wichtiges Anliegen und er teile das Anliegen der CDU Littenweiler-Waldsee. Ein solche Maßnahme bedürfe einer sorgfältigen Planung, die mit den Belangen des Naturschutzes, der Wasserwirtschaft und den betroffenen Grundstückseigentümer abgeklärt werden müsse. In einem weiteren Schritt müsse dann das Baurecht geschaffen werden und das Vorhaben in den Doppelhaushalt 2017/18 eingestellt und damit vom Gemeinderat beschlossen werden. Man werde die dafür notwendigen Vorarbeiten in Angriff nehmen und auch prüfen, inwieweit Zuschüsse des Bundes und des Landes hierfür mobilisiert werden können.
Frank Uekermann konnte zusätzlich eine kurzfristig mögliche Verbesserung für den Bereich des nördlichen Dreisamuferweges zusagen. Die von den Fußgängern bereits geschaffenen Trampelpfade auf der südlichen Seite können derzeit nicht verbessert werden, weil sie eine Ausgleichsfläche darstellen. Dies hat die Stadtverwaltung geprüft.
Martin Kotterer und Bernhard Sänger sprachen zudem die kritische Situation an der Kreuzung Schloßsteg - Dreisamuferweg an, der stark von Kindergartenkindern nach Ebnet genutzt wird und wo die neu angebrachte Vorfahrtssituation immer wieder zu Gefährdungen führt. Auch wurde aus Kreisen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger der Wunsch vorgetragen, die vorhandene Beleuchtung des Dreisamuferweges bis zum Abgang Zenlinweg zu erweitern sowie eine Verbesserung der Beleuchtung am Zebrastreifen Ebneter Weg - Kapplerstraße.
Der Vorsitzende der CDU Littenweiler-Waldsee Klaus Schüle bedankte sich ausdrücklich bei Frank Uekermann und Hendrik Schmitt-Nagel für den vom Tiefbauamt angekündigten ersten Schritt, die vorhandenen Pfade zu verbessern. Die Zusage, die Gehwegplanung für den gesamten Abschnitt als notwendig anzusehen und baldigst in Angriff zu nehmen, stimmte die anwesende Bürgerschaft ebenfalls sehr zufrieden. Klaus Schüle: „Die Nagelprobe wird der Doppelhaushalt 2017/18. Wir sind davon überzeugt, dass wir das durchsetzen können, weil auch viele andere Gruppierungen im Gemeinderat das Projekt unterstützten“.

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